RGB Wandlampe

Ich habe noch nie mit RGB-LED-Stripes gearbeitet und wollte diesbezüglich ein einfaches umzusetzendes Projekt angehen, welches den Grundstein für Leuchtprojekte legen soll.

Ziel des Projektes

Es soll eine flache Lampe erstellt werden, die an einer Wand angebracht werden kann. Dementsprechend sind Löcher an der Rückseite anzubringen. Des Weiteren muss es möglich sein, die Frontplatte zu wechseln.

Die Motive bestehen aus zwei Materialen. Ein schwarzes Material bildet die Grundfläche, das andere ist transparent und gibt die Leuchtkraft nach Außen. Zudem kommt, dass der Korpus drumherum auch leuchten soll. Die Lampe soll aus der Ferne bedienbar sein. Ein normaler Stromanschluss mit Netzteil wird die Lampe versorgen.

Alle Komponenten sollen wieder verwendbar sein und eine Wartung möglichst leicht bzw. ein Erreichen der Elektronik möglich sein. Die Lampenteile werden aus einem PETG Material am 3D-Drucker hergestellt. Die Schichthöhe beträgt 0,3mm. Auf Stabilität ist zu achten. Beim Bau hat das Design Vorrang.

DON’T USE HOT GLUE!

Dieses Projekt ist Heißkleber frei! Ich empfehle niemals in einem Technikprojekt Heißkleber zu verwenden. Dies erschwert die Wiederverwendbarkeit von Komponenten und sieht nicht gut aus. Zudem ist Heißkleber nur eine schnelle und faule Lösung, ohne sich Gedanken zu machen, ans Ziel zu kommen.

Die Komponenten

Für den ersten Bau eines LED-Projektes habe ich einfach und günstige Komponenten herausgesucht. Ich hatte keine besonderen Ansprüche auf Wasserdichtigkeit bei dem LED-Band oder eine Bluetooth Verbindung gelegt.

Verwendet wurde:

  • LED-Controller: IR-Fernbedienung mit Empfänger
  • 12V 2A Netzteil
  • 4x M5 10 mm Button Head Innensechskant Schrauben in schwarz
  • Standard offenes LED-Band mit 4 Anschlüssen
  • Korpus und Platte: 3D-Druck

Die Grundplatte

Die Grundplatte ist 19 cm x 19 cm. Sie bietet für jede Lage Löcher, um die Lampe später an die Wand zu bringen.

Vier Zylinder mit Einbuchtungen an jeder Ecke, bieten Platz für die Muttern zum seitlich einschieben, um später die Platte von oben festzuschrauben.

Acht kleinere Zylinder stützen die Motivplatte ab und sind dafür gedacht, das LED-Band besser verlegen zu können.

Unten links befindet sich eine Mulde, die passgenau für den Stromanschluss ist. Der Anschluss sitzt so fest genug, um problemlos den Stecker rein- und rauszuziehen.

Die Seitenwand

Die Wand wird transparent gedruckt, um den Leuchteffekt zu erhöhen. Sie ist nur so dick, dass die Stabilität gewährleistet ist und genügend Licht durchdringen kann.

Vorne sind zwei Löcher. Das Linke für den Stromanschluss und das Rechte für den IR-Empfänger.

Die Motivplatte

Die Platte ist frei wählbar und im nachhinein immer wieder wechselbar. An jeder Ecke gibt es noch Löcher für die Schrauben.

Der innere Teil wird später transparent gedruckt, um das Licht nach Außen zu lassen.

Knifflig kann es sein, die beiden Drucke zusammen zu führen, da sie ganz genau passen. Aber mit etwas Druck geht das.

Der Zusammenbau

Das LED-Band kann im Kreis, um die Stützstrukturen geführt werden.

Die LEDs müssen dabei erst nach Außen zeigen und im zweiten Lauf, nach Innen. Nur so kann eine gleichmäßige Beleuchtung entstehen.

Gleich darauf habe ich die 4 Muttern in die 4 großen Zylinder an den Ecken eingefügt.

Zum Schluss kommt nur noch die Motivplatte drauf und fertig. Farbe und Helligkeit sind natürlich einstellbar und ermöglichen es die Beleuchtung nach Wunsch auf das Raumdesign anzupassen.



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