Planet Underground

…Es beginnt in den Tiefen des Systems. Zu wissen, nie an die wohl noch unbekannte Oberfläche zukommen, bringt einen um den Verstand. Nun bin ich alt genug, um das Nest zu verlassen, diese Welt zu erkunden und neue Orte zu entdecken…

Das ist die Geschichte von Planet Underground. Der Planet ist ein einziges Konstrukt aus Metallen und Plasma. Die Bewohner „Robots“ leben im inneren des Planeten und versuchen das noch nie gesehene angebliche Sonnenlicht zusehen, dabei begeben sie sich in unbekannte Gefahre die Außenwelt zu erreichen. Als zusätzliche Belastung droht der Kern des Planeten zu überlasten und das Konstrukt ins verderben zu stoßen.

…zusammen machen wir uns auf dem Weg. Mitgenommen haben wir nur einpaar alte Schrauben und Muttern dazu noch Hammer, Zange, Draht. Bereit und in der Hoffnung diese Welt verändern zu können. Wir sind unterwegs und setzen uns für die Befreiung ein…

…der riesige Reaktor war so laut, dass die starken Schwingungen des Schalls meine sensiblen Schaltkreise zum vibrieren brachten. Durch etliche Verbindungsknoten konnten wir uns einen Weg durch das Labyrinth der unendlich langen Konstrukte bahnen…

…wir blieben dabei nicht gerade unentdeckt, wollten schnell weiter bevor wir gefasst wurden. Dabei war es nicht mal so einfach sich in den finsteren Raum fortzubewegen…

…diese großen runden roten Augen, sie starrten einen direkt an. Als würde sie mich fesseln wollen und daran zu hindern zu entkommen, es machte mir angst…

 

Um euch ein Bild von der Welt zu machen, habe ich noch anbei ein paar Bilder angefügt:

…als wir nach oben schauten, sahen wir endlose Tiefe, welche mit etlichen Brücken und anderen Konstrukten bestückt war. In dieser Kammer schienen sich viele andere Straße und Räume zu kreuzen. Es sah so aus, als wäre dies ein Zentraler Knoten…

…die Luft war mit groben unidentifizierbaren Partikeln angereichert. Die Sicht wurde dadurch etwas beeinträchtigt. Aber wir konnten in den Weiten des Nebels, Bewegungen wahrnehmen…

…ob und wie wir nach oben gelangen konnten, war uns bis dato noch unklar. Aber es ergab sich die Möglichkeit, über die Verbindungsknoten in eine höhere Etage zu gelangen…

 

…wir bahnten uns einen Weg durch die unendlich langen Labyrinthe des Untergrunds. Diese Kammer schien kein Ende in der Höhe zu haben, egal wie hoch wir auch kletterten. Wir sahen immer neue Wege und Kreaturen…

…wir hatten schon lange das Zeitgefühl verloren und waren uns nicht mehr sicher, wo wir eigentlich waren, aber eins war uns klar, wir wollten nach oben…

…die Getriebe und Kolben verloren mit der Zeit etwas an Servo-Öl. Vielleicht finden wir eine Gelegenheit, unsere Vorräte für diese Reise aufzufrischen…

 

…das Labyrinth schien wirklich unendliche viele Weg Möglichkeiten zu haben. Sind wir in einen uns noch unbekannten Tor gegangen, kamen wir auch schon wieder aus einem uns bekannten Tor heraus und waren somit am Anfang der Odyssey…

…mit der Zeit begriffen wir, wie das Wege-System funktionierte. Es war zwar berechenbar, aber trotzdem unheimlich. Auf unserem Weg an die Oberfläche, falls es eine gibt, trafen wir die wunderlichsten Wesen…

…eins ist klar, umso größer die mechanischen Kreaturen waren, desto freundlicher und hilfsbereiter waren sie. Den einen konnten wir sogar nach dem Weg fragen. Aber als wir erfuhren, das es sein erster Tag in der Fabrik war, kam wieder Verzweiflung auf…



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Bösewicht – Der fertige Charakter