Heavy X-Mas

Zu dieser Jahreszeit steht für den 3D-Contest etwas Weihnachtliches an. Da ich immer gerne mit Zahnräder, Kolben und Motoren arbeite, konnte ich nicht widerstehen und habe einen Weihnachts-Bot erstellt. Welche Knackpunkte und Herausforderungen es dabei gab, zeige ich euch.


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Das Summen der Kondensatoren war über den ganzen Eisernen-Steg wahrzunehmen. Ein Gewirr aus Zahnräder und unverständlichen Übersetzungen klackerten zur Bewegung des Laufbands. Sie betrieben den Weg den alle Geschenke gehen. Den Weg zum Weihnachtsfest. Leuchten brachten Licht, doch nicht immer taten sie dies tadellos. Ab und zu funkte es und einer der Wegweiser verabschiedete sich mit einem kleinen Implosionsknall. Die Apparatur des Bandsegments wusste sofort was zu tun war und alarmierte über seine Bandkollegen per Schnittstelle die Kommandozentrale der Spielzeugfabrik…

…Fast vor Schreck fiel die korpulente Gestalt von ihrem Aufseherplatz. Ein Arm, der so lang war, dass er locker ausreichte um sich an jeder Stelle am Rücken zu kratzen, ergriff reflexartig das Pult der Maschine. Für einen kurzen Augenblick hielten die großen grünen leuchtenden Augen Inne und fixierten die blinkende Anzeige auf der Tafel vor ihnen. In einer Ruhe zog sich der gewaltige rote Blechkamerad heran und tippte schnell gezielt auf Tasten. Das System checkte die Eingaben und gab grünes Licht. Mit einem Klacken und Pfeifen ging links neben ihm eine Klappe in der Wand auf und eine Glühbirne der Marke „Dauerbrenner“ erschien. Geschwind mit dem Leuchtmittel wetzte der Weihnachts-Bot eine Stahltreppe herunter, bog um die nächste Kurve rechts ab. Sein falscher dekorierter weißer Bart flatterte im Wind und die Bommel an der Zipfelmütze hüpfte im Takt seiner Bewegung.

Die Ursache war schnell gefunden. Das Bandsegment hatte auf Rot geschaltet. Denn ohne Licht will es nicht laufen. Das kann man dem kleinen Helfer auch nicht verübeln. Ein fragender Blick lag auf Santa-Bot. Doch als es den manuellen Abschaltungshebel fand und den roten Knopf per druck in einen grünen verwandelte, konnte er das Laufband erklimmen und geschwind sein Werk der Wartung vollbringen. Ein gezielter Tausch mit einer eleganten Drehung der Leuchten-Fassung löste die Herausforderung rasant. Ein Zucken war zu spüren, es rappelte. Die Zahnräder fingen wieder an ihre gewohnte Bewegung zu machen. Ein kleines Nebelhorn signalisierte dem roten Riesen, dass es weiterging und das Weihnachtsgeschäft weitergehen kann.


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